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Der Zentralverband der Ingenieurvereine e.V. (ZBI) erarbeitet seine strategische Ausrichtung anhand von Aufgaben sowie kurz-, mittel- und langfristigen Zielen in den vier Bereichen Wirtschaft, Öffentlicher Dienst, Bildung und Gesellschaft und hat zu diesem Zweck entsprechende Arbeitskreise eingerichtet. Die ZBI-Arbeitskreise bereiten Positionspapiere und Stellungnahmen für das Präsidium und den Hauptvorstand des ZBI vor. Die Mitglieder der Arbeitskreise kommen aus alle ZBI-Mitgliedsverbänden, sodass die erarbeiteten Papiere auch das Meinungsbild aller im ZBI vertretenen Ingenieurverbände repräsentieren. Auf der Sitzung des ZBI-Arbeitskreises „Ingenieure in der Wirtschaft“ am 16. Oktober in Berlin ist jetzt Matthias Kaden, Landesvorsitzender des VDV Sachsen, zum Vorsitzenden gewählt worden. Das Themenfeld dieses Arbeitskreises reicht von der Koordinierung der Baupolitik z.B. im Bereich Infrastruktur (Schiene, Straße, Wasserstraße, digitale Infrastruktur und Netze) bis hin zum Wohnungs- und Städtebau sowie Vergaberecht und HOAI.

Aktuell befasst sich der AK „Ingenieure in der Wirtschaft“ mit dem HOAI-Vertragsverletzungsverfahren. Hier gilt es die gemeinsame Position aller Kammern und Verbände an die Bundesregierung heranzutragen. Weiterhin steht die Novellierung der Ingenieurgesetze in den Ländern und deren Anpassung an die novellierte Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG im Fokus des Arbeitskreises. Gleiches gilt auch zum Thema Abschaffung der VOF (Frühjahr 2016), welche weitreichende Änderungen für Architekten, Ingenieure und Bauherren mit sich bringt.