22 | 02 | 2012

Bachelor muss berufsbefähigend sein!

25.11.2011

ZBI-PrsidiumDer ZBI stellt fest, dass der Bachelorabschluss der Ingenieurwissenschaften gemäß den Bolognabeschlüssen der erste berufsbefähigende Abschluss auch aus universitärer Ausbildung ist und fordert die Universitäten auf, dies endlich sicher zustellen. „Es ist unerträglich, dass Universitäten ihre eigenen Bachelorabschlüsse entwerten" – so die Präsidentin Iris Gleicke. Auch die Bundesländer sind gefordert die Ingenieurgesetze diesbezüglich anzupassen. Die Ingenieurkammern müssen im Interesse der Absolventen auch ihre Kriterien anpassen. Für den ZBI stellt Gleicke klar, dass Bachelor der Ingenieurwissenschaften von Universitäten und Hochschulen Ingenieure sind. Erst dann ist es vertretbar, dass Master der Ingenieurwissenschaften von Hochschulen und Universitäten zusätzlich der Titel Diplom-Ingenieur verliehen werden kann.

Weiter hat der Hauptvorstand beschlossen, das vom Präsidium vorgelegte Papier für die künftige berufspolitische Arbeit des ZBI gemeinsam fortzuentwickeln. Hierzu sind die Mitgliedsverbände eingeladen, ihre Vorstellungen einzubringen.
 
Alle Mitglieder des Präsidiums sind auf der Hauptvorstandssitzung mit überwältigender Mehrheit für die nächsten vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden. Der Dachverband wird damit weiterhin geleitet von Iris Gleicke, mdB (Präsidentin), Wilfried Grunau, Claus Hinrichs, Manfred Kehr und Heinz Leymann
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