|
|
 |
18.03.2013
Die anstehende Beförderungsrunde der Deutschen Telekom AG kann nicht wie geplant durchgeführt werden. Dies hat der 1. Senat des Oberverwaltungsgerichts durch Beschluss vom 15. März 2013 in einem Musterverfahren entschieden und die vorausgehende erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen bestätigt.
Weiterlesen...
18.03.2013
Was Branchenverbände bereits vorausgesagt haben, trifft auch nach Prognosen der Industrie- und Handelskammern die Deutsche Wirtschaft immer stärker. Allein in Berlin werden nach IHK-Ermittlungen bis 2015 durchschnittlich 49.000 Fachkräfte jährlich fehlen. Ein großer Teil davon sind qualifizierte Experten wie Ingenieure.
Während bei einfachen Tätigkeiten die Zahl der Bewerber häufig höher ist als das Angebot an Arbeitsplätzen, ist die Situation bei den höher qualifizierten Arbeitsplätzen und im Managementbereich eher umgekehrt.
Die Prognosen aus dem Bereich der Industrie- und Handelskammern korrespondieren mit den Erkenntnissen anderer Unternehmens- und Branchenverbände. Die IfKom weisen bereits seit längerer Zeit auf die Mangelsituation gerade im Ingenieurbereich hin. Für den Mangel an gut ausgebildeten Mitarbeitern ist jedoch nicht allein der demografische Wandel verantwortlich. Es besteht vielmehr ein Missverhältnis zwischen den Stellenanforderungen und den Qualifikationen vieler Bewerber.
Neben der Dienstleistungsbranche sind es vor allem die „Boombranchen" Informationstechnologie und Kommunikation, die unter dieser Situation leiden. Inzwischen halten mehr als 40 Prozent der Unternehmen den Mangel an Fachkräften für das größte Problem der kommenden zwölf Monate.
11.03.2013
Der ZBI fordert das Bundeswirtschaftsministerium mit Nachdruck auf alle Planungs- und Beratungsleistungen in die HOAI zurückführen!
Für den Berufsstand der Architekten und Ingenieure ist die Rückführung der derzeit in der unverbindlichen Anlage 1 der HOAI 2009 aufgeführten Planungsleistungen sowie die Leistungen der Vermessung, der örtlichen Bauüberwachung für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen in den verbindlichen Teil der HOAI die zentrale Forderung.
Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V. nimmt mit Befremden und großem Unverständnis zur Kenntnis, dass das Bundeswirtschaftsministerium die „Beratungs- Leistungen" im Referentenentwurf der HOAI Novelle 2013 entgegen vorheriger Zusagen von Bundeswirtschaftsminister Rösler gegenüber der Spitzenorganisationen der Ingenieure doch nicht wieder in den verbindlichen Teil zurückführen wird.
Auch alle Gutachten und Nachweise sprechen für die Rückführung dieser Leistungen in den verbindlichen Teil. Die mit der HOAl-Novellierung 2009 eingeführte nur für Inländer geltende HOAI ist aus europarechtlicher Sicht unbedenklich, das Diskriminierungsverbot, die Dienstleistungsfreiheit und die Regelungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie sind auf rein innerstaatliche Sachverhalte nicht anwendbar.
Das vom Wirtschaftsministerium politisch begründete Szenario, dass bei einer Rückführung der ehemaligen Teile X-XIII in den verbindlichen Teil der HOAI eine Gefahr für den Fortbestand der gesamten HOAI bestünde, da dann die EU die HOAI wieder auf den Prüfstand stellen könnte, ist somit nicht stichhaltig.
Bundesingenieurkammer, BAK und AHO bereiten für die in der 12. Kalenderwoche 2013 geplante Anhörung zum Referentenentwurf eine entsprechende Stellungnahme vor, der ZBI wird sich im Verbund nachhaltig für die Belange der Ingenieure und Architekten einsetzen!
04.03.2013
Berufsstand der Architekten und Ingenieure fordert Rückführung von Planungsleistungen in den verbindlichen Teil der HOAI.
Weiterlesen...
03.03.2013
Berlin: (hib/STO) Das „neue Portal ‚govdata.de' des Bundes" thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage ( 17/12362). Wie die Abgeordneten darin schreiben, wird im Rahmen der Nationalen E-Government-Strategie der Bundesrepublik „ein Datenportal umgesetzt, das den Zugang zu Datensätzen aus Verwaltungen, Behörden, Forschungs- und Kultureinrichtungen bieten soll". Wissen will die Fraktion unter anderem, welche Kosten für Konzeption, Entwicklung und Betrieb des neuen Datenportals anfallen und welche Institutionen Datensätze in das neue Portal einstellen können werden.
Quelle: Deutscher Bundestag
27.02.2013
 Am 27. Februar traf sich das Präsidium des ZBI unter der Leitung Frau Staatssekretärin a. D. Iris Gleicke, parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion der SPD, in den Räumen des Deutschen Bundestages. Im Rahmen des Strategiepapiers des ZBI stand die Stellung des Ingenieurs in der Gesellschaft und im öffentlichen Dienst auf der Agenda. In seiner Funktion als Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens bündelt der ZBI als Dachverband die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 50.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren und tritt im öffentlichen Dienst für ein zeitgemäßes Dienst- sowie Tarifrecht ein. Aufgrund seiner guten poltischen Kontakte sind hierzu im Bundestagswahljahr verstärkt Gespräche mit Bundestagsabgeordneten aller Parteien vorgesehen.
Über seine Mitgliedsverbände wird sich der ZBI verbandspolitisch für eine angemessene Honorierung der Ingenieure und Architekten sowie den Schutz Ihrer Berufsausübung einsetzen. Auch der Erhalt und Ausbau von Infrastruktur wie bundesweite Breitbandversorgung, Schifffahrts- und Schienenwege sowie die Energieversorgung und das Wasser- und Abwassernetz sollen Gegenstand dieser Gespräche sein.
26.02.2013
Kürzlich trafen sich die Bundesvorsitzenden der CGPT (Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation) und der IfKom zu einem weiteren Informationsaustausch. Folgende Themen wurden erörtert:
- Situation der Beamten bei den Postnachfolgeunternehmen
- Umstrukturierung bei den Postnachfolgeunternehmen
- Breitbandversorgung.
Weiterlesen...
26.02.2013
Die IfKom setzen sich dafür ein, Ingenieure und andere qualifizierte Mitarbeiter der Postnachfolgeunternehmen, die noch im Beamtenstatus verblieben sind, nicht unter Wert zu beschäftigen, sondern weiterhin angemessen differenziert einzustufen.
Mit einem Anhang im Gesetzentwurf zur Professorenbesoldung beabsichtigt die Bundesregierung, auch eine Änderung des Postpersonalrechtsgesetzes vorzunehmen und eine sogenannte „Ämterbündelung" zuzulassen. Das würde bedeuten, dieselbe Tätigkeit wird stark unterschiedlich bewertet und bezahlt, bestehende Laubahngruppen würden somit bedeutungslos. Diese Praxis ist bisher jedoch unzulässig, wie das Bundesverwaltungsgericht bereits in seiner Entscheidung vom 30.06.2011 feststellte.
Die angestrebte Legalisierung der Ämterbündelung würde zudem bedeuten, dass die Postnachfolgeunternehmen keine differenzierte Arbeitsplatzbewertung mehr erstellen müssten. Das auch im Beamtenrecht festgeschriebene Leistungsprinzip würde somit außer Kraft gesetzt, berufliche Qualifikationen sowie Berufserfahrung würden letztlich bedeutungslos.
Die Ingenieure für Kommunikation sprechen sich deshalb gegen eine derartige Maßnahme aus. Gerade die Arbeitsplätze in den Infrastrukturbereichen müssen für Ingenieure zum Wohle der Allgemeinheit weiterhin attraktiv bleiben und gemäß den Anforderungen differenziert bewertet werden. Die Ingenieurinnen und Ingenieure müssen angemessen eingesetzt und bezahlt werden – unabhängig davon, ob sie den Beamtenstatus besitzen oder nicht!
18.02.2013
Am 14. Februar stellte die Partnerschaft „Quality Engineering for Sustainability" in Berlin ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Ingenieurausbildung in Schwellen- und Entwicklungsländern vor. Die Initiative wird gemeinsam vom VDI und der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) koordiniert. Partner sind fünf deutsche Unternehmen sowie führende Technische Universitäten in Deutschland (TU9). Die Partnerschaft steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, MdB, und ist ein deutscher Beitrag zu einer globalen Initiative der UNESCO im Bereich der Ingenieurausbildung.
Weiterlesen...
11.02.2013
Berlin: (hib/STO) Die Öffentlichkeit soll nach dem Willen der Bundesregierung bei der Planung von Großvorhaben künftig stärker beteiligt werden. Dies geht aus dem Gesetzentwurf der Regierung „zur Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren" (17/9666) hervor, der am Montag, dem 18. Februar, Thema einer öffentlichen Sachverständigen-Anhörung des Innenausschusses ist. Zu der zweistündigen Veranstaltung, die um 14.00 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Raum 3.101) beginnt, werden insgesamt sechs Sachverständige erwartet. Interessierte Besucher können sich im Sekretariat des Ausschusses (
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
) unter Nennung des Namens und Geburtsdatums anmelden.
Weiterlesen...
11.02.2013
Anlässlich der Präsidiumssitzung von TU9 am 8.2.2013 an der Universität Stuttgart tauschten sich die Präsidenten und Rektoren mit dem Direktor und geschäftsführenden Präsidiumsmitglied des VDI, Dr.-Ing. Willi Fuchs, über Projekte zum Bildungsexport „Made in Germany" im Bereich Nachhaltigkeit aus. Mit diesem Vorhaben soll ein wichtiger Beitrag geleistet werden, Schwellen- und Entwicklungsländern zu helfen und zugleich dem bundesweiten Ingenieurmangel entgegenzuwirken sowie den deutschen Arbeitsmarkt weiter zu internationalisieren. Zudem erörterten die TU9- und VDI-Verantwortlichen Chancen und Herausforderungen der weiter steigenden Studierendenzahlen vor dem Hintergrund der doppelten Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht. TU9 unterstrich in diesem Zusammenhang erneut die Forderung nach einer Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes noch in dieser Legislaturperiode, damit Bund und Länder künftig gemeinsam Forschung und Lehre an Hochschulen fördern können.
Weiterlesen...
|
|
 |
|