26 | 10 | 2014

Der Hochschullehrerbund hlb fordert eine einheitliche Professorenbesoldung - die Berufungssituation an Fachhochschulen spitzt sich weiter zu

23.11.2013
 
Anlässlich der diesjährigen Konferenz der Landesverbände des Hochschullehrerbunds hlb tauschten die Vorsitzenden ihre Erfahrungen über die Reform der W-Besoldung für Professorinnen und Professoren aus. Gerügt wurde, dass sich die Bundesländer nicht auf ein einheitliches Modell einigen konnten. Derzeit sind drei Modelle einer Reform der W-Besoldung erkennbar. Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen hoben die Vergütungen pauschal um jeweils unterschiedliche Beträge auf rund 5.000 Euro an. Der Bund, Bayern, Hessen und Sachsen führten drei bis fünf Erfahrungsstufen ein. Brandenburg, Bremen und Hamburg entschieden sich für die Zahlung von Mindestleistungsbezügen von jeweils rund 600 Euro. „Damit ist ein Gehaltsdschungel entstanden, der für Bewerberinnen und Bewerber um eine Professur undurchschaubar ist und die Entscheidung dafür erschwert", so die Befürchtung des Präsidenten des Hochschullehrerbunds, Professor Dr. Nicolai Müller-Bromley.

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Die Infrastruktur in Deutschland stärken

18.11.2013
 
Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V. hat auf seiner Hauptvorstandssitzung am 8. November 2013 in Berlin die verhandelnden Koalitionäre dazu aufgerufen, den Erhalt und den Ausbau von Infrastruktur als wichtige Voraussetzung für die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik Deutschland zu fördern.
 
Der ZBI sieht vor allem die Notwendigkeit in den Bestand der Infrastruktur zu investieren. Dies betrifft insbesondere die Verkehrswege, vor allem das Bahnnetz, Straßen und Brücken sowie Wasserstraßen und Schleusen.
 
Als wichtige Voraussetzung für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird vom ZBI auch der flächendeckende Ausbau von Breitbandversorgung gesehen. Schnelle Kommunikation ist von herausragender Bedeutung für alle Wirtschaftszweige.
 
Die Ingenieurinnen und Ingenieure des ZBI stehen bereit bei der Umsetzung der vorgenannten Forderungen fachlich und politisch unterstützend mitzuwirken. 

IfKom sehen große Herausforderungen für die politische Gestaltung der digitalen Gesellschaft

11.11.2013
 
Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom) appellieren an die Verhandlungspartner der großen Koalition, sowohl Rechtssicherheit und Transparenz auf allen Ebenen der digitalen Vernetzung zu schaffen als auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die Teilhabe alle Bürger an der digitalen Gesellschaft zu fördern.

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Absolvent der Hochschule für Telekommunikation Leipzig erhält IfKom-Preis

07.11.2013
 
ifkom pressefoto 2013 11 07v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Heinz Leymann, Prof. Dr. Marion Schick, Daniel Vogel, Prof. Dr. Volker Saupe
Daniel Vogel, Absolvent der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) erhielt in diesem Jahr den IfKom-Preis für seine herausragende Masterarbeit auf dem Gebiet des Text Mining und Knowledge Discovery. Der Preis wurde im Rahmen der 60-Jahresfeier der HfTL im Gewandhaus zu Leipzig durch Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom, im Beisein des Personalvorstandes der Deutschen Telekom AG, Prof. Dr. Marion Schick und dem Rektor der HfTL, Prof. Dr. Volker Saupe, an den Preisträger überreicht. In der Laudatio würdigte Leymann die herausragenden Studienleistungen von Daniel Vogel sowohl in der Hochschule als auch in Praxiseinsätzen bei der T-Systems und der Deutschen Telekom Netzproduktion GmbH.

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90 Jahre IfKom: Gestaltungswille der Koalitionäre zur „Digitalen Agenda“ gefordert

05.11.2013
 
„Bestmögliche Qualität für alle" möchte die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur Dr. Iris Henseler-Unger erhalten und keine Vorgaben zu Mindeststandards im Internet machen. So äußerte sie sich auf der Festveranstaltung zum 90-jährigen Bestehen des Verbandes IfKom – Ingenieure für Kommunikation. Die IfKom sehen das Thema kritisch. Einerseits ist Netzneutralität ein schützenswertes Gut, andererseits gibt es bei Ressourcenengpässen objektiv technische Restriktionen, mit denen man angemessen umgehen muss. Ist das Netz überlastet und enthält es für diesen Fall keine Verkehrsregeln, gibt es eben auch einen Datenstau.

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Ifo-Studie zu öffentlichen Infrastruktur-Investitionen veröffentlicht

01.11.2013
 
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat eine Studie mit dem Titel "Öffentliche Infrastrukturinvestitionen: Entwicklung, Bestimmungsfaktoren und Wachstumswirkungen" veröffentlicht. Sie wurde vom ifo-Institut (Niederlassung Dresden) erstellt. Wesentliches Ziel der Studie ist es, die Entwicklung und die bestimmenden Faktoren öffentlicher Infrastrukturinvestitionen in Deutschland zu untersuchen.

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90 Jahre IfKom: Breitbandausbau in Deutschland bleibt kritisches Thema

28.10.2013
 
Die Ausbauziele für Breitbandanschlüsse seien höchst ambitioniert. So drückte es Dr. Iris Henseler-Unger, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, auf der Festveranstaltung zum 90-jährigen Bestehen des Verbandes IfKom – Ingenieure für Kommunikation aus. Die IfKom fordern schon seit langem eine konzertierte Aktion von Politik und Industrie, um den flächendeckenden Breitbandausbau zu fördern. Einerseits bestehen Zweifel, ob die Ziele der Bundesregierung, 75% der Haushalte mit einer Bandbreite von 50 MBit/s zu versorgen, bis 2014 erreicht werden können, andererseits halten Fachleute diese Bandbreite heute schon für zu gering.

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Liberalisierung: EU-Kommission prüft reglementierte Berufe

27.10.2013
 
Die EU-Kommission will die nationalen Reglementierungen des Berufszugangs (wieder einmal) auf den Prüfstand stellen. Näheres ist einer "Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss" zu entnehmen (pdf k). Unter Bezug auf die EU-Dienstleistungsrichtlinie, der zufolge jeder Mitgliedstaat seine Vorschriften über Berufsqualifikationen, die den Zugang zu Berufen oder Berufsbezeichnungen regeln, zu überprüfen und zu modernisieren hat, wird in der kürzlich vorgelegten Mitteilung ein konkreter Arbeitsplan zur Durchführung einer derartigen Überprüfung vorgelegt.

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Sofortige Evaluierung der HOAI

23.10.2013
 
Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI e.V.) fordert von der neuen Bundesregierung die sofortige Evaluierung der Honorarordnung der Architekten und Ingenieure (HOAI) mit dem Ziel der unverzüglichen Wiederaufnahme der Beratungsleistungen als Planungsleistungen in den verbindlichen Teil.

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90 Jahre IfKom: Engagement in Verbänden wichtig für Demokratie und digitale Gesellschaft

21.10.2013
 
ifkom pressemitteilung foto 21 10 2013
v.l.n.r.: Prof. Michael Rotert, Heinz Leymann, Dr. Iris Henseler-Unger, Prof. Dr. Volker Saupe,
Lars Funk, Ralf Ladner (funkschau), Bernhard von Rothkirch
Manchmal werden sie als Lobbyisten wahrgenommen, häufig sind sie aber auch fachlicher Sparringspartner in der Diskussion um die richtigen politischen und gesellschaftlichen Weichenstellungen für die Zukunft. Gerade die Ingenieurverbände in Deutschland sind jedoch am wenigsten verdächtig, nur Interessen einzelner Firmen zu vertreten. Im Gegenteil: „Die IfKom – Ingenieure für Kommunikation werden auch zukünftig technologische Trends und Innovationen fördern, aber auch die Entwicklung in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft konstruktiv-kritisch begleiten", so der IfKom-Bundesvorsitzende Heinz Leymann anlässlich der Festveranstaltung zum 90-jährigen Bestehen des Verbandes am vergangenen Freitag in Berlin.

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Neue Interessengemeinschaft Geodäsie positioniert sich zur Energiewende

10.10.2013
 
igg
v.l.n.r.: Wilfried Grunau (VDV), Karl-Friedrich Thöne (DVW) und Michael Zurhorst (BDVI) 
Die Geodäsie-Verbände BDVI, DVW und VDV haben anlässlich der INTERGEO 2013 in Essen eine Vereinbarung zur Bildung der „Interessengemeinschaft Geodäsie" unterzeichnet. Ziele dieser Allianz sind ein gemeinschaftliches Auftreten gegenüber Gesellschaft und Politik sowie koordinierte Nachwuchsaktivitäten (www.arbeitsplatz-erde.de) angesichts des Fachkräftemangels. Damit soll die hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung geodätischer Expertise von Vermessung über Geoinformation, Wertermittlung bis Landmanagement in den öffentlichen Fokus gerückt werden. In gemeinsamer Verantwortung soll das Berufsfeld der Geodäsie als Ingenieurdisziplin zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragen zukunftsfähig entwickelt werden. 

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