Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, kommunale Herausforderungen besser zu bewältigen? Und welche Lösungen entstehen, wenn kluge Köpfe, Verwaltungsexpertise und moderne Technologie aufeinandertreffen? Beim Hackathon #CodeTheState am IPAI Campus haben Studentinnen und Studenten innovative Ansätze für reale Herausforderungen aus der kommunalen Praxis entwickelt. „Wenn wir die Verwaltung der Zukunft gestalten wollen, müssen wir jungen Talenten die Möglichkeit geben, bestehende Denkweisen zu hinterfragen und neue Lösungsansätze zu entwickeln“, sagt Jurymitglied Jörg Eberle, Vorstandsmitglied und CIO der Komm.ONE, die gemeinsam mit den Kommunen und dem Land die Digitalisierung der Verwaltung in Baden-Württemberg gestaltet.
Die Anforderungen an Städte, Gemeinden und Landkreise verändern sich rasant. Digitalisierung, Fachkräftemangel und neue Technologien stellen Kommunen vor wachsende Herausforderungen. Die Komm.ONE versteht sich deshalb nicht nur als Anbieterin digitaler Lösungen, sondern auch als Impulsgeber für neue Formen der Innovation. Mit Formaten wie dem Hackathon #CodeTheState schafft die Komm.ONE gemeinsam mit den Partnern Public Makers und der IPAI Foundation Räume, in denen neue Ideen für kommunale Fragestellungen entstehen können.
Hackathon #CodeTheState am IPAI Campus
Beim Hackathon #CodeTheState am 12. und 13. Juni 2026 auf dem IPAI Campus in Heilbronn arbeiteten 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in interdisziplinären Teams an vier realen Herausforderungen aus Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg. Die Teams entwickelten Ansätze zur individuellen Krisenvorsorge für Bürgerinnen und Bürger, zum KI-gestützten Monitoring von Krisenereignissen im Internet, zur automatisierten Generierung von 3D-Daten aus Bebauungsplänen sowie zur KI-gestützten Beantwortung von Baufragen. Für die Bearbeitung der Anwendungsfälle stellte die Komm.ONE die Fachlichkeit und kommunale Expertise zur Verfügung.
Neue Perspektiven auf kommunale Herausforderungen
Die entwickelten Lösungen wurden von einer Jury mit Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung beurteilt: Jörg Eberle (Komm.ONE), Steffen Schmidt (Landratsamt Konstanz), Philipp Roll (Cisco Deutschland) und Prof. Alois Paulin (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg). Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Alle acht Teams präsentierten innerhalb von nur zwei Tagen bemerkenswerte Lösungsansätze. Besonders überzeugend waren die Projekte aus den Bereichen Katastrophenschutz und Geodatenverarbeitung. Sie zeigen, wie Künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Informationen schneller verfügbar zu machen und Krisenstäbe in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Den ersten Platz belegte das Team „HXG – Vera“ mit Teamsprecher Luke Caporelli mit seinem Ansatz zum KI-gestützten Internet-Monitoring im Katastrophenschutz und Krisenmanagement. Die Jury würdigte insbesondere die Praxisnähe und das Potenzial der Lösung für den Einsatz in Krisensituationen. Alle ausgezeichneten Lösungen verdeutlichten das Potenzial moderner Technologien für die öffentliche Verwaltung das entsteht, wenn kommunale Praxis, technologische Expertise und neue Perspektiven zusammenkommen. Die ausgezeichneten Lösungen zeigen das Potenzial moderner Technologien für die öffentliche Verwaltung.
Impulse für die digitale Verwaltung von morgen
Für die Komm.ONE war der Hackathon mehr als nur ein Wettbewerb: „Der Hackathon #CodeTheState hat gezeigt, wie viel Innovationspotenzial entsteht, wenn Verwaltung, junge Talente und moderne Technologien zusammenkommen. Diesen Austausch wollen wir auch künftig fördern, um gemeinsam neue Impulse für die digitale Verwaltung von morgen zu entwickeln“, so Vidya Munde-Müller, Hackathon-Leitung und KI-Expertin der Komm.ONE. Die Ergebnisse werden nun gemeinsam mit den Partnern ausgewertet und auf ihre Potenziale für die kommunale Praxis geprüft.
Quelle: Komm.ONE
