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RegioPort Weser – Neubau eines zukunftsorientierten Wirtschaftsstandortes

Unter dem Leitthema „RegioPort Weser– Neubau eines zukunftsorientierten Wirtschaftsstandortes“ fand am 8. Juni 2018 der VIII. Ingenieurtag des Ingenieurverbandes Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (IWSV) in Minden statt. Die Herausforderungen und hohen Anforderungen beim Bau neuer Infrastrukturmaßnahmen wurden am Beispiel des neuen „RegioPort Weser“, aber auch an anderen Maßnahmen, die durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes rund um das Wasserstraßenkreuz Minden entstanden sind, an diesem Tag mit unterschiedlichen Vorträgen einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Die Vorträge thematisierten sowohl die ingenieurtechnischen als auch die umwelttechnischen Herausforderungen, die sich aus Baumaßnahmen dieser Größenordnung ergeben.

In seinen Grußworten ging der Bundesvorsitzende des IWSV, Dipl.-Ing. Burkhard Knuth auf die hohe Bedeutung des Ingenieurwesens für die Gesellschaft ein. Die Anforderungen an diesen Berufsstand nehmen mit der Komplexität der Maßnahmen stetig zu.

Der Unterabteilungsleiter Wasserstraßen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Dipl.-Ing. Hermann Poppen plädierte für eine Rückkehr zum pragmatischen Handeln.

Der Präsident des Zentralverbandes der Ingenieurvereine (ZBI), Dipl.-Ing. Wilfried Grunau merkte an, dass dieser Ingenieurtag ein wichtiger Baustein für die aktive Mitgestaltung von Veränderungsprozessen sei.

Weitere Grußworte hielten die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Minden, Frau Ulrieke Schulze und der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Minden, Dipl.-Ing. Henning Buchholz.

Die Veranstaltung wurde durch die Bezirksgruppe Hannover des IWSV ausgerichtet.

Der IWSV

Der Ingenieurverband Wasser- und Schifffahrtsverwaltung e.V. (IWSV) ist ein berufsständischer Verband der Ingenieurinnen und Ingenieure aller Fachdisziplinen, die im Verkehrssystem Wasserstraße / Schifffahrt / Hafen tätig sind. Ziele des Verbandes sind die Anerkennung der Ingenieurtätigkeit in der Gesellschaft sowie die Berücksichtigung ihres Sachverstandes bei politischen Entscheidungen. Der IWSV setzt sich für die Gleichbehandlung der Wasserstraßen mit anderen Verkehrsträgern und für deren Förderung als umweltfreundliches, sicheres und energiesparendes Verkehrssystem ein. Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist daneben die Unterstützung der beruflichen Entwicklung der Ingenieurinnen und Ingenieure durch fachliche Weiterbildung im Rahmen des technischen Fortschritts. Damit leistet der IWSV einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Sach- und Fachkompetenz in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung.

Der IWSV ist seit über 50 Jahren Mitglied im Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. (ZBI), der als Dachverband mit über 50.000 Mitgliedern zu den größten Ingenieurverbänden Deutschlands zählt.