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ZBI IWSV Gespr Reinhold Sendker MdB 23 11 2018 1 thumbDas Thema der Infrastruktur für Wasserstraßen und Schifffahrt war Inhalt eines Gespräches des ZBI gemeinsam mit dem IWSV - Ingenieurverband Wasser- und Schifffahrtsverwaltung e. V. und dem Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker, MdB bei einem Treffen im Deutschen Bundestag. Sendker ist Mitglied im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Dabei standen die Probleme bei der schnelleren Umsetzung von Projekten für den Erhalt und Verbesserung der Infrastruktur im Vordergrund. Erörtert wurden die Möglichkeiten der Beschleunigung von Vergaben sowohl für die Planung als auch für die bauliche Ausführung. Der IWSV-Bundesvorsitzende, Dipl.-Ing. Burkhard Knuth, wies in diesem Zusammenhang auf entsprechende Pilotprojekte der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hin.

Der Präsident des ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V., Dipl.-Ing. Wilfried Grunau, betonte das Problem des qualifizierten Ingenieurpersonals im öffentlichen Dienst. In vielen Bereichen fehlen für den Ausbau der Infrastruktur die entsprechenden Planungsingenieure. Schon jetzt können wichtige Vorhaben nicht begonnen werden. Aus der Sicht des IWSV und des ZBI müssen mehr junge Menschen für ein Ingenieurstudium gewonnen werden. Zudem müssen Besoldung bzw. Gehälter der Ingenieure im öffentlichen Dienst verbessert werden. Hierzu gehört auch die Möglichkeit der Durchlässigkeit bei den Laufbahngruppen.

Sendker merkte an: „Ich freue mich, dass wir im Rahmen der Haushaltsberatungen jetzt rund 190 zusätzliche Stellen für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung schaffen konnten. Nur mit zusätzlichem Personal können wir unser in die Jahre gekommenes Kanalnetz sachgerecht ausbauen und sanieren. Eine Herkulesaufgabe wird es dabei sein, diese Stellen auch zu besetzen.