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IfKom Pressefoto 6 2019 03 05 NIK ICS Schrall Leymann thumbWohlstand und Industrie sind in Deutschland eng miteinander verbunden. Folglich müssen wir auch künftig unsere technologische Entwicklungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zu diesem Thema trafen sich kürzlich die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) mit der Geschäftsführerin NIK - Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft e.V., Inci Strauß und dem Geschäftsführer des Fördervereins International Co-operative Studies (I.C.S.) e.V., Thomas Schauer.

Die Produkte der Zukunft erfolgen in Verbindung mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Ganze Fabriken und Industriezweige werden über die Internetplattform in Echtzeit vernetzt sein, wobei intelligente Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse koordinieren werden. „Für eine solche Vernetzung ist eine flächendeckende Breitbandversorgung mit hoher Bitrate im Gigabereich unabdingbar. Nur mit der Glasfasertechnik sind diese hohen Übertragungsgeschwindigkeiten zu realisieren“, merkte Bundesvorsitzender Heinz Leymann an und fügte hinzu: „Die IfKom unterstützen daher die Absicht der Bundesregierung, bis zum Jahr 2025 Gigabitnetze in Deutschland auszubauen“.

Die neuen Digitalisierungstechnologien stellen vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen erhebliche Herausforderungen dar. Zugleich bieten sie große Chancen. Ständig weiter entwickelte Intelligente Hard- und Software mit immer größerem Datenvolumen bieten erhebliche ökonomische Entwicklungspotenziale. „Der Einsatz von Informationstechnologie steuert Produktionsabläufe und -prozesse effizient und flexibel, ermöglicht neue Wege der Interaktion zwischen Mensch und Maschine, Produktion und Logistik sowie zwischen Unternehmen und Kunden“, betonte NIK-Geschäftsführerin Inci Strauß und ergänzte: „Vor diesem Hintergrund führen wir Workshops, Foren durch, gestalten Expertengruppen zu Themen wie Agilität, Block Chain, Industrie und Workplace 4.0 und IT-Security. Ziel ist die Unternehmen bei der Gestaltung der Digitalisierung zu unterstützen“. Sparingsparten sind dabei u.a. das Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg, Fraunhofer IIS und die IHK Nürnberg.

Für die neuen Digitalisierungstechnologien braucht Deutschland eine Generation technologiebegeisterter junger Menschen. „Die Studiengänge und Ausbildungsprozesse müssen sich an den technischen Bedürfnissen der digitalen Welt von morgen orientieren“, erklärte der I.C.S. Thomas Schauer und fuhr fort: „Die hierfür notwendigen technischen Ausstattungen an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen müssen bereitgestellt bzw. weiter verstärkt ausgebaut werden.

Die fortschreitende digitale Vernetzung erfordert zudem eine höhere Sensibilität für den Datenschutz und die Datensicherheit. „Eine starke Aufmerksamkeit für den Datenschutz in Unternehmen, Verwaltungen, aber auch im privaten Bereich ist folglich unabdingbar“ forderte der IfKom-Bezirksvorsitzende Nordbayern Anton Schrall und fügte hinzu: „Die Sensibilisierung für den Datenschutz muss bereits in den Schulen erfolgen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, Verwaltungen sind regelmäßig systematisch im Rahmen des Datenschutzes zu schulen“.