ZBI LOGO 1200 tp

ZBI Pressefoto Andreas Steier MdB Präsidium 2019 11 15 thumbAm 15.11.2019 sprach der Hauptvorstand des ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Steier (CDU) über das Thema „Künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland voranbringen“. Steier ist Diplom-Ingenieur, Mitglied im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie Mitglied in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz" des Deutschen Bundestages.

Der ZBI begrüßt den vor einigen Wochen erfolgten Beschluss der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wonach für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz in Deutschland insgesamt etwa 3 Mrd. Euro bis 2025 zur Verfügung gestellt werden sollen. Die fortschreitende Digitalisierung wird weltweit das Leben verändern im Arbeits- und Berufsleben und im privaten Alltag, wobei die Künstliche Intelligenz ein Schlüsselthema ist. Deutschland hat gute Voraussetzungen, um bei KI weltweit einen Spitzenplatz einnehmen zu können. Unabdingbar hierfür ist es, weiterhin die besten Köpfe zu gewinnen. Wir brauchen dazu KI-Exzellenz-Professuren als Spitzenkräfte der Künstlichen Intelligenz, um den deutschen Innovationsstandort zu fördern. Dazu sagt Andreas Steier MdB: „Deutschland bildet die besten Talente im Bereich der Künstlichen Intelligenz aus. Diesen Talenten müssen wir eine international konkurrenzfähige Perspektive in Deutschland bieten. Die KI-Strategie der Bundesregierung fordert hierzu 100 neue KI-Professuren.“

Die Künstliche Intelligenz muss dem Menschen nützen und somit zu einer besseren Zukunft beitragen. Daher sind neben all den Chancen, die KI bietet, aus der Sicht des ZBI auch die ethischen und datenrechtsrelevanten Herausforderungen aufzugreifen. Vor diesem Hintergrund begrüßt der ZBI die Vorschläge der Datenethik-Kommission, wonach zu den zentralen Handlungsempfehlungen "ein risikoadaptiertes Regulierungssystem für den Einsatz von algorithmischen Systemen mit nach Schädigungspotenzial abgestufter Regulierung“ gehört. Diese Regelungsinstrumente sollen gesetzlich verankert werden. Zudem empfiehlt die Kommission, auf EU-Ebene eine Verordnung mit Grundanforderungen an die Zulässigkeit von algorithmischen Systemen zu etablieren. Die Entscheidung über die Einrichtung einer europäischen Datencloud, um eine sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur zu gewährleisten, ist nach Auffassung des ZBI e. V. dabei ein Schritt in die richtige Richtung.