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Die Linke fordert in einem Antrag (19/23111) eine bessere Entlohnung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Nur um gut 53 Prozent seien die Tariflöhne im öffentlichen Dienst zwischen den Jahren 2000 und 2019 gestiegen. Dies sei zu wenig, kritisieren die Linken etwa mit Blick auf das Plus von 68,5 Prozent in der Metall- und Elektroindustrie. Die gegenwärtige Forderung von Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes nach einer Anhebung um 4,8 Prozent beziehungsweise um mindestens 150 Euro pro Monat unterstützt die Fraktion entsprechend.

Die Bundesregierung solle darauf hinwirken, dass die Arbeitgeberseite in den aktuellen Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes für den Bund und die Kommunen den Forderungen der Gewerkschaften nachkomme. Zugleich sollten die Arbeitszeiten in Ost und West angeglichen werden, heißt es. Dass die Arbeitszeit im Osten Deutschlands 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer länger sei als im Westen, sei nicht hinnehmbar, heißt es in dem Antrag.

Quelle: Deutscher Bundestag