|
|
 |
25.10.2012
Unternehmen in Deutschland konnten im ersten Halbjahr 2011 rund 410.000 offene Stellen nicht besetzen. Das entsprach 22 Prozent aller vakanten Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Lediglich zu Zeiten der New-Economy 2001 gab es in Deutschland größere Probleme bei der Stellenbesetzung.
Zwar hatten auf den ersten Blick weniger als zehn Prozent aller Betriebe damit zu kämpfen, Fachkräfte zu finden. Der Großteil aller Betriebe hat im fraglichen Zeitraum allerdings überhaupt keine Fachkräfte gesucht. Im Umkehrschluss sind die Zahlen a lso durchaus alarmierend: Die 13 Prozent der Betriebe, die im ersten Halbjahr 2011 akut Fachkräfte suchten, blieben häufig erfolglos.
Laut Daten der Bundesagentur für Arbeit werden neben Ärzten und Pflegekräften insbesondere technische Akademikerqualifikationen wie Ingenieure oder Informatiker, aber auch zahlreiche gewerblich-technische Ausbildungsberufe wie Dreher, Fräser und Schweißer händeringend gesucht. Ihren Bedarf an Arbeitskräften mit kaufmännischen, rechts-, geistes- oder sozialwissenschaftlichen Qualifikationen konnten und können die Betriebe hingegen noch immer weitgehend problemlos decken.
(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln)
24.10.2012
In sechs der acht Berufskategorien für Ingenieure gab es in Deutschland im September 2012 mehr offene Stellen als Arbeitssuchende. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Ingenieurmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und des Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Der Monitor berücksichtigt erstmals die neue Berufsklassifikation, die von der Bundesagentur für Arbeit genutzt wird. Laut Ingenieurmonitor waren im September 2012 deutschlandweit 80.500 Stellen in Ingenieurberufen unbesetzt, die meisten in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik (25.500) sowie in der Energie- und Elektrotechnik (18.700).
Weiterlesen...
06.10.2012
Die Bauhöfe und sogenannten Außenbezirke der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) sollen im Rahmen der anstehenden Verwaltungsreform erhalten bleiben. Dies wurde jetzt aus dem Bundesverkehrsministerium auf Nachfrage der Bundestagsabgeordneten Valerie Wilms (BÜNDNIS 90/GRÜNE) klargestellt. "Es ist mir unverständlich, warum dieses sehr wichtige Detail bisher nicht klar und deutlich gesagt wurde", wundert sich Valerie Wilms. Sowohl für die Beschäftigten als auch für die Nutzer der Wasserstraßen sei es sehr entscheidend, dass auch zukünftig wichtige Arbeiten direkt vor Ort erledigt werden können. Vielfach sei Wilms mit der Sorge von Beschäftigten und Kommunen konfrontiert worden, die befürchten, dass wichtige Arbeiten an Kanälen oder Flüssen nicht mehr direkt erledigt werden können.
Die Reform der WSV geht für Wilms nur zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit Juli lägen nun bereits Reformpläne des Verkehrsministeriums auf dem Tisch. Doch die Bundesregierung komme nur scheibchenweise mit Details ans Licht. So sind die konkreten Punkte zur Reform unnötig lange nicht kommuniziert worden: Welche genauen Zuständigkeiten und Zuschnitte der Ämter wird es geben, welche Ämter werden erhalten bleiben, wie wird die Schnittstellenplanung gewährleistet, gibt es ein Change-Management?
Erst auf Nachfrage werden Details nach und nach bekannt gegeben. Eine Beteiligung der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit fehlt bislang fast völlig. Die Reform der WSV soll keine Reform "im stillen Kämmerlein" werden. Sie muss schließlich von den vielen fachkundigen Mitarbeitern vor Ort umgesetzt werden. Damit die Reform gelingt, benötigen diese zwingend die Unterstützung des Ministeriums.
"Ich warne daher die Bundesregierung: Sie muss nun sämtliche Fragen der Reform offenlegen, sonst bleibt die Reform nur auf dem Papier. Wir wollen eine Reform, die das System Wasserstraße voranbringt, die Vorgaben von Haushaltsausschuss und Bundesrechnungshof erfüllt - und von den Beschäftigten mitgetragen wird," so Wilms.
02.10.2012
Auf dem Kolloquium der HfTL - Hochschule für Telekommunikation Leipzig zum Thema Datensicherheit im Wissenszeitalter am 09. Oktober 2012 referiert IfKom-Experte Dipl.-Ing. Rolf-Edgar Barth zum Bereich „Sicherheit im Spannungsfeld globaler Datenströme und konkurrierender Volkswirtschaften". Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig pflegt eine langjährige und intensive Zusammenarbeit mit der Ifkom e.V. -Ingenieure für Kommunikation. Im Anschluss an das Kolloquium erfolgt in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden mit der Verleihung der Deutschlandstipendien.
Hinter dem Deutschlandstipendium steckt eine Initiative der Bundesregierung, die zum Sommersemester 2011 an deutschen Hochschulen startete. Das Deutschlandstipendium fördert mit 300 Euro monatlich Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Dabei kommt eine Hälfte des Stipendiums vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stiftern.
Die IfKom sind als Ingenieurverband Partner der HfTL für das Deutschlandstipendium. Gemeinsam mit dem Rektor der HfTL, Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Saupe, wird der Bundesvorsitzende der IfKom, Dipl.-Ing. Heinz Leymann das Deutschlandstipendium überreichen.
29.09.2012
Der langjährige Chefredakteur des VDVmagazin Dipl.-Ing. Rolf Bull ist am Freitag mit dem GOLDENEN LOT ausgezeichnet worden. Er wurde damit für seine herausragenden Verdienste um das deutsche Vermessungswesen geehrt. Die Laudatio hielt der Vorjahrespreisträger und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.
Weiterlesen...
25.09.2012
Den IfKom-Preis, den der Verband Ingenieure für Kommunikation, Bezirk Württemberg, für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Kommunikationstechnik verleiht, erhielt Igor Beltschikow, Studiengang Nachrichtentechnik an der Hochschule Ulm.
Weiterlesen...
24.09.2012
Am 17. September ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Die Neue Hochschule erschienen. Darin erfahren Sie Details über die aus den Ländern Brandenburg, Bayern und Hessen vorliegenden Gesetzesentwürfe für eine Neuordnung der W-Besoldung. Außerdem lesen Sie einen Beitrag von Professor Micha Teuscher, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz und Sprecher der Fachhochschulen, über den rasanten Aufstieg der Fachhochschulen, der sich im Bologna-Prozess nochmals beschleunigte. Die Professoren Petra Mieth und Alfons Matheis stellen modernes Konfliktmanagement an Hochschulen vor.
Weiterlesen...
23.09.2012
VDEI startet verkehrspolitische Veranstaltungsreihe "Bahnpolitik aktuell: Der VDEI im Gespräch mit..." erfolgreich auf der InnoTrans 2012. Zur InnoTrans 2012 startete der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V. - VDEI die Reihe „Bahnpolitik aktuell: Der VDEI im Gespräch mit...". Erster Gesprächspartner war Herr Dr. Anton Hofreiter, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestags.
Weiterlesen...
21.09.2012
Die „TU9 – Rekrutierungskampagne für Nachwuchsingenieure" ist nicht nur ein „Ausgewählter Ort 2012" im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen", sondern auch der Bundessieger in der Wettbewerbskategorie Bildung. Die Bundessieger stehen als Leuchttürme für die Innovationskraft Deutschlands. Nun wurde TU9 von Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands und des Group Executive Committee Deutsche Bank AG, und Holger Lösch, Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative „Deutschland – Land der Ideen", feierlich als Bundessieger ausgezeichnet und geehrt. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen eines Festakts in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.
Weiterlesen...
11.09.2012
Der OECD-Bildungsbericht beklagt einen mangelnden Bildungsaufstieg und zu geringe Akademikerquoten in Deutschland. Für die Innovationskraft eines Landes sind allerdings neben den akademischen Qualifikationen auch die beruflichen Qualifikationen von entscheidender Bedeutung. Und hier steht die Bundesrepublik sehr gut da, wird aber in den nächsten Jahren vor gewaltigen demografischen Herausforderungen stehen.
Deutschland hat im internationalen Vergleich ein hohes Bildungsniveau. Bei der Kritik an mangelndem Bildungsaufstieg und zu geringen Akademikerquoten berücksichtigt die OECD nicht, dass viele junge Menschen hierzulande durch eine Ausbildung hohe Kompetenzen aufbauen können und daher auch viele Nichtakademiker zu den sehr gut Qualifizierten zählen. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt zudem, dass innovierende Unternehmen in Deutschland genau auch auf diese Menschen setzen und sie genauso wichtig wie Akademiker sind. Zwar ist es richtig, dass in Deutschland noch mehr junge Leute studieren sollten, schließlich werden Ingenieure, Ärzte und Co, oft händeringend gesucht. Doch auch in Berufen mit einem Abschluss der beruflichen Bildung ist gutes Personal schon rar. Und der demografische Wandel wird dazu führen, dass der jährliche Ersatzbedarf an Personen mit einer abgeschlossenen Lehre und einem Fachschulabschluss von aktuell rund 570.000 auf über 700.000 am Ende des Jahrzehnts steigen wird.
Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft
05.09.2012
Die Mehrheit der Bachelor-Absolventen in Deutschland strebt nach dem ersten Studienabschnitt keinen Berufseinstieg, sondern den Master an. An den Fachhochschulen entscheiden sich 53 Prozent, an den Universitäten sogar 77 Prozent der Bachelors für ein direkt anschließendes Masterstudium. Hauptmotive für das Weiterlernen sind die Vertiefung der Fachkenntnisse sowie der Wunsch, die Berufschancen zu verbessern. Doch es gibt auch finanzielle Gründe, das Masterstudium unmittelbar nach dem Bachelor-Abschluss aufzunehmen. Denn das direkt anschließende Masterstudium an einer staatlichen Hochschule ist kostenlos – im Gegensatz zu einem weiterbildenden Studiengang, für den die kompletten Gebühren bis zum Abschluss rund 9.000 Euro betragen. Die staatlichen Fachhochschulen und Universitäten bieten derzeit rund 5.900 Masterstudiengänge an, knapp 540 davon sind weiterbildende Studiengänge, die auf längeren berufspraktischen Erfahrungen aufbauen. Für diese Studiengänge können die Hochschulen nicht auf staatliche Grundmittel zurückgreifen, sodass sie diese häufig kostenpflichtig anbieten müssen.
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln
|
|
 |
|