Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat sich der BDB – Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure intensiv in die berufspolitische Debatte eingebracht. Ziel war es, die Anliegen von Planerinnen und Planern sowie Geodätinnen und Geodäten frühzeitig in der politischen Agenda zu verankern. Im Fokus standen verlässliche Rahmenbedingungen, praxistaugliche Regulierung und ein leistungsfähiges Planungs- und Genehmigungssystem sowie eine Bau- und Infrastrukturpolitik mit klarem Bekenntnis zu Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Eine zentrale Rolle spielte Ute Zeller, Präsidentin des BDB Baden-Württemberg und Vizepräsidentin des Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V.. Sie nutzte Wahlkampfformate für den direkten Dialog mit politischen Entscheidungsträgern.
Ein wichtiger Auftakt war die Teilnahme am Bundesparteitag der CDU Deutschlands. Im Mittelpunkt standen Infrastruktur und Wohnungsbau. Diskutiert wurden unter anderem der Gebäudetyp E sowie die Weiterentwicklung des Gebäudeenergiegesetz. Die Debatten zeigten deutlich: Wohnungsbau, Infrastrukturmodernisierung und energetische Transformation erfordern Planungskompetenz, Vermessungsexpertise und eine starke Bauverwaltung.
Friedrich Merz wurde als Parteivorsitzender bestätigt, Manfred Weber setzte europapolitische Akzente. Im Gespräch mit Weber brachte Zeller Themen wie Klimabauplan, BIM und das Sondervermögen Infrastruktur ein.
Auch mit Thorsten Frei tauschte sich Zeller zur Klimaresilienz in der Städtebauförderung aus. Ein Gespräch mit Julia Klöckner würdigte zudem das ehrenamtliche Engagement.
Parteienübergreifend war der BDB präsent, unter anderem bei einer Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit Cem Özdemir und Dr. Franziska Brantner. In allen Gesprächen wurde deutlich: Die großen Zukunftsaufgaben sind ohne die Expertise des Berufsstandes nicht zu bewältigen.
